Worauf Du achten solltest, wenn Dein Liebling Haut- und Fellprobleme hat (2/2)

Wie kann ich meinem Vierbeiner bei Haut- oder Fellproblemen helfen?

Bemerkst Du, dass sich Dein Liebling verhältnissmässig häufig kratzt, leckt oder an sich knabbert, solltest Du unbedingt einen Termin mit dem Tierarzt Deines Vertrauens ausmachen, um eine ernsthafte Ursache auszuschliessen. Beobachte bereits vor dem Termin, ob sich die Symptome nur auf eine spezielle Stelle fokussieren oder den ganzen Hundekörper betreffen. Diese Information hilft dem Veterinärmediziner, die Ursache leichter zu bestimmen.

Überlege zudem, ob sich vielleicht etwas in der Umwelt oder im Zuhause des Hundes verändert hat, dass das Symptom ausgelöst haben könnte. Ein anderes Putzmittel, Spielzeug, eine neues Familienmitglied oder sogar ein Umzug - dies alles kann Stress für Deinen Hund bedeuten, auf das er über die Haut oder eine Wesensänderung reagieren kann. Änderungen im Leben lassen sich oft nicht vermeiden. Du solltest jedoch als Hundemama oder -papa jederzeit sicherstellen, dass sich Dein Hund sowohl physisch als psychisch umsorgt fühlt. 

Einer der häufigsten Ursachen für Fell- oder Hautprobleme ist und bleibt jedoch das Futter. Oftmals wissen Hundehalter gar nicht so genau, was der Hund so zu sich nimmt. Lass Dich nicht von in bunten Tüten verpackte Snacks und Futtermittel täuschen, sondern lies die Zutatenliste kritisch und genau. Enthalten diese Dir unbekannte Zutaten, solltest Du genau wie bei Lebensmitteln, lieber die Finger davon lassen. Aufgepasst auch bei intransparenten Labeln. Anders als bei Lebensmitteln, ist es bei Tierfutter nicht Pflicht die Zutaten einzeln aufgelistet, sondern in Gruppen zusammenzufassen. So gibt die Deklaration »Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse« beispielsweise nur Aufschluss über die Mengenanteile, nicht aber über die Qualität der Zutaten. Dahinter können billige Abfälle wie Federn, Blut oder Hufe stecken, die in einer guten Qualität zwar nicht per se für den Hund gesundheitsgefährdend sind, dies ist jedoch leider häufig nicht der Fall. Wird beispielsweise ein krankes Tier zu Hundefutter verarbeitet, landet dies zwangsläufig auch in den Napf unseres Lieblings.

Wie kann ein gutes Futter helfen?

Du fütterst Trocken- oder Nassfutter aus der Dose?Dann gehörst Du zur Mehrheit der Hundehalter, die diese Fütterungsart bevorzugen.Doch gerade hier gibt es eine Menge schwarze Schafe auf dem Markt, die Futtermittel zwar zu günstigen Preisen anbieten jedoch voller bedenklicher Zutaten wie Getreide, Bindemittel oder Lock- und Aromastoffe stecken. Achte beim Einkauf wie oben beschrieben auf:

  • Eine gute Qualität der Zutaten, indem Du das Rückseitenetikett kritisch unter die Lupe nimmst.
  • Ein hoher Anteil an Muskelfleisch aber auch Innereien sind für den Hund wichtig, um den Bedarf an lebenswichtigen Nährstoffen zu decken. Neben den Makronährstoffen wie Rohproteine, Rohfett etc. sind für den Hund vor allem Vitamin A und Calcium von äusserster Wichtigkeit.
  • Ein ausgewogener Zutatenmix, regionale Zutaten und eine schonende Zubereitungsweise sind ebenfalls Kriterien, auf die Du achten solltest und die zum beispiel bei MyBuddyBox an erster Stelle stehen.

Trockenfutter erfreut sich aufgrund der einfachen Lagerung und Fütterung zwar allgemeiner Beliebtheit, ist jedoch zur Alleinfütterung nicht empfehlenswert. Der oft stundenlage Trocknungsprozess entzieht dem Futter nicht nur Nährstoffe sondern auch Wasser entzieht,
die Deinem Hund später fehlen. Du ernährst Dich ja auch nicht nur von Keksen :)
Generell gilt »Was Du heute am guten Essen sparst, zahlst du morgen beim Arzt.«  

Denn wie wir Menschen, reagieren auch immer mehr unsere Fellnasen sensibel auf gewisse Nahrungsbestandteile oder Inhaltsstoffe der Nahrung. Oft wird eine Unverträglichkeit vorschnell als Allergie bezeichnet, zwei Begriffe, die nicht zu verwechseln sind. Die Symptome einer möglichen Futtermittelintoleranz sind in der Regel leicht zu erkennen, Meist reagiert der Hund über den Darm ersichtlich über Durchfall bis hin zum Erbrechen, aber eben auch über die Haut. Dies ist beides nicht verwunderlich, denn sowohl der Darm als auch die Haut sind beides Entgiftungsorgane. Der Juckreiz kann manchmal so stark sein, dass die Haut aufgekratzt, wundgeleckt oder gar aufgeknabbert wird.
Die Verdauungsprobleme bringen zudem oft die empfindliche Darmflora aus dem Gleichgewicht. Futtermittel bestehend aus minderwertigen Proteinenquellen oder Getreide können sogar entzündliche Reaktionen hervorrufen. Die Folge kann eine gestörte Darmflora sein, die bereits durch eine nicht artgerechte Ernährung ab dem Welpenalter hervorgerufen werden kann. Um zu testen, ob Dein Liebling sensibel auf das Futtermittel reagiert, eignet sich am besten das sogenannte Ausschlussverfahren, wo Du Futtermixe am besten weglässt und Lebensmittel einzeln an Deinem Hund testest. Weisst Du erstmals, um die Lebensmittel und Stoffe, auf die Deine Fellnase reagiert, müssen diese konsequent weggelassen werden. Auch Leckerli, Kauartikel etc. des betroffenen Nahrungsmittels müssen strikt vom Speiseplan gestrichen werden.

Leider wird Tierhaltern oft vorschnell teures Allergiefutter in Kombination mit einer medikamentöser Therapie empfohlen, nachdem eine Futtermittelallergie diagnostiziert wurde. Dabei stresst ein Futterwechsel und oder eine Medikamentengabe den Organismus des Tieres nur zusätzlich, anstatt langfristigen Erfolg zu bringen. Viele der hypoallergenen Futter sind in der Zusammensetzung haarsträubend und sollte nicht zur Langzeitfütterung verwendet werden.
Dies kann oft vermieden werden, indem man gleich zu Beginn auf ein qualitativ hochwertiges Futtermittel achtet. Die Zugabe von Lein-oder Nachtkerzenöl zum Futter sorgt für einen zusätzlichen Schutz der Haut und ein seidig samtiges Fell.


Etwas zum Kauen…


Lassen sich physische Ursachen wie eine Futtermittelunverträglichkeit, Ekzem oder ein Befall mit Flöhen oder Zecken ausschliessen bleiben oftmals nur noch externe Faktoren als Ursache der Haut- oder Fellproblemen. Bei einem psychischem Ungleichgewicht wie zum Beispiel einer  Angststörungen oder Langeweile hilft es oftmals bereits Deinem Liebling etwas mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung zu schenken. Hochwertige Kauartikel wie auch Spielzeuge können ebenfalls helfen und Ablenkung schaffen. Knochen können beispielsweise eine sinnvolle Nahrungsergänzung sein. Sie sollten jedoch niemals gekocht, gebraten oder gegrillt verfüttert werden, da die Gefahr des Splitterns sonst zu gross ist. Rohe Knochen sind hingegen reich an Calcium, Enzymen, Fetten, Proteinen und Mineralstoffen und stellen für Deinen Hund eine wahre Delikatesse dar.

Hast Du noch Fragen zu dem Thema oder zum MyBuddybox Futter? Wir sind gerne für Dich da. 
Wir bellen von Montags-Freitags von 09-17 Uhr (ausser an Feiertagen) unter +41 79 376 2760 oder auch via hello@mybuddybox.ch

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